Palmsonntag
Tag der Gegensätze
Der Palmsonntag ist der Sonntag vor Ostern, der letzte der Passionszeit. Der Palmzweig, als Zeichen für Frieden, ist das bestimmende Symbol des Sonntags vor der Karwoche. Ihm verdankt das Fest auch seinen Namen. Der Palmsonntag steht in einer Spannung der sich ankündigenden Leidensgeschichte in der Karwoche und der frohen Botschaft der Auferstehung.
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- Foto: Erika Drotschmann - |
Die Palmzweige werden am
17. April 2011
von Pfarrer Lütge geweiht
17. April 2011
von Pfarrer Lütge geweiht
An diesem Tag gedenken Christen auf der ganzen Welt der triumphalen Ankunft Jesu in Jerusalem. Auf dem Rücken eines Esels ist der Sohn Gottes in die Stadt eingezogen. Die Menschen begrüßten ihn begeistert und schwenkten ihm zu Ehren Palmzweige, die ein Zeichen für die Königswürde darstellten. Noch heute verehren die Christen Jesus daher an diesem Tag als König.
Der Palmsonntag ist jedoch auch untrennbar mit der Karwoche und damit mit dem Leiden und Sterben des Herrn verbunden.
Bereits seit dem 8. Jahrhundert ist der Brauch der Prozession am Palmsonntag bekannt. Besonders in ländlichen Gebieten wandern die Menschen mit einem Zweig durch den Ort zur Kirche, wo die Zweige vom Priester geweiht werden. Da in Deutschland keine Palmen wachsen, werden hier für gewöhnlich Äste der Saalweide, des Buschbaums oder des Wachholders genommen. In südlichen Ländern nutzen die Menschen vor allem die Zweige des Olivenbaumes zur Pflege dieses Brauchs.
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- Foto: Erika Drotschmann - |
Nach der Messe am Palmsonntag nehmen die Menschen die Zweige mit nach Hause, wo sie für gewöhnlich hinter das Kruzifix gesteckt werden. Hier sollen sie vor allem positive Effekte für den Schutz des Hauses haben.
Weitere Fotos zu Palmsonntag am 17. April 2011 hier:
Weitere Fotos zu Palmsonntag am 28. März 2010 hier:
Weitere Fotos zu Palmsonntag am 5. April 2009 hier:
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