Diakon Klaus Hartwig
Herr Hartwig empfing am 11. September 1999 im Hildesheimer Dom von Bischof Dr. J. Homeyer die Diakonweihe.
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- Foto: Klohr - |
Klaus Hartwig war aber schon vor dem 11. September 1999 für viele Gemeindemitglieder ein Begriff, denn seit 1963 ist er in den verschiedensten Bereichen aktiv. Angefangen hatte seine Kirchen-Karriere mit seiner Erstkommunion, danach war er 10 Jahre als Messdiener in Bomlitz-Benefeld tätig und seit 1970 gestaltet er die Arbeit der Kindergruppen in der Pfarrgemeinde. Zudem ist er als Gottesdiensthelfer und Lektor tätig. Viele Kinder kennen ihn von klein auf an, denn eine große Rolle in der Gemeindearbeit spielt die Musik; aber auch das Zeltlager, das er und seine Familie alle zwei Jahre für die Kinder gestaltet, erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit.
… und am 13. September 2009 feierte er sein
Vor 14 Jahren führte er mit Pfarrer Bulla ein sehr ernstes Gespräch und sie fragten sich: „Was braucht unsere Gemeinde jetzt? Was braucht sie für die Zukunft?“
So dauerte es auch recht lange, bis sich Klaus Hartwig und seine Familie an den extra für sie reservierten Tisch setzen konnten, um gemeinsam mit allen Gästen das leckere Spanferkel und die köstlichen Salate zu genießen.
Weitere Fotos zu diesem Jubiläum hier:
… und am 13. September 2009 feierte er sein
10jähriges Diakonjubiläum
gemeinsam mit seiner Familie und der ganzen Gemeinde in seiner Heimatkirche Heilig Geist in Bomlitz-Benefeld.
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Sichtlich gerührt blickte er auf knapp 200 Menschen, die diese besondere Messe mit ihm gefeiert haben. Darunter waren auch ganz viele ehemalige Firmlinge, die teilweise von weit her angereist waren.
Schon in der Sakristei schaute er nicht schlecht, als neben den 6 jungen Messdienern aus Bomlitz-Benefeld vier 2004, 2006 und 2008 bereits Gefirmte für diesen besonderen Tag in Messdienergewänder schlüpften, um zu dienen und Klaus im Besonderen zu zeigen, was er ihnen bedeutet.
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Die Predigt von Dechant Siegmund Bulla begann auch damit, dass einige Menschen in bestimmten Situationen, durch Lebensumstände oder durch ihr Aussehen auffallen.
In unserer Gemeinde fällt Klaus Hartwig auf. Er ist bei uns bekannt „wie ein bunter Hund“. Hier kennt ihn jeder. Er ist überall dabei.
Vor 14 Jahren führte er mit Pfarrer Bulla ein sehr ernstes Gespräch und sie fragten sich: „Was braucht unsere Gemeinde jetzt? Was braucht sie für die Zukunft?“
Sie braucht Vieles, das war klar. Sie braucht vor allem aber einen, der den Blick dafür entwickelt, wo jemand in Not ist, einen Kümmerer, der genau hinschaut. Einen, der sich traut, die Frohbotschaft zu verkünden und die Menschen in geistlichen und materiellen Problemen zu begleiten. Jemanden, der die Leute anders kennt und anders mit ihnen umgeht wie ein Pfarrer. Einen, der die Lücken des Pfarrers ausfüllt, ohne Lückenbüßer zu sein. Und die größte Sorge, ja die Not der Kirche in unserer Zeit, ist das Abdriften der Jugend, das Fernbleiben der jungen Familien und damit auch der Kinder. Wir brauchen jemanden, der versucht, gegenzusteuern.
Das sind in etwa die Aufgabenfelder eines Diakons. Wir brauchen also einen Diakon und Klaus Hartwig war bereit, dieses geistliche Amt mit all diesen Herausforderungen zu übernehmen.
Das sind in etwa die Aufgabenfelder eines Diakons. Wir brauchen also einen Diakon und Klaus Hartwig war bereit, dieses geistliche Amt mit all diesen Herausforderungen zu übernehmen.
Die Ausbildung dauerte vier Jahre und es war eine harte Zeit, denn das Studium verlief zusätzlich zur gewohnten Lebensgestaltung. Die Ehefrau und Familie musste mittragen und vermutlich auch viel ertragen.
Neunzehn Bewerber haben sich damals wie Klaus Hartwig beworben, 9 wurden zugelassen und 6 sind dann auch zu Diakonen geweiht worden. Entsprechend dem Pauluswort an die Römer: „Prüft sorgfältig und wählt die Guten dafür aus“.
Und Klaus Hartwig gehörte dazu.
Neunzehn Bewerber haben sich damals wie Klaus Hartwig beworben, 9 wurden zugelassen und 6 sind dann auch zu Diakonen geweiht worden. Entsprechend dem Pauluswort an die Römer: „Prüft sorgfältig und wählt die Guten dafür aus“.
Und Klaus Hartwig gehörte dazu.
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Dechant Siegmund Bulla machte sich in der Predigt zum Sprecher der Gemeinde als er sagte: „Es war nicht nur gut – nein, es war sehr gut, dass Klaus Hartwig Diakon geworden ist. Etwas Besseres konnte uns gar nicht passieren“ und ganz viele Menschen in den Bänken nickten zustimmend. „Du wirkst segensreich in dieser Gemeinde. Du bist unser soziales Gewissen. Keine Aufgabe ist dir zu gering, kein Mensch unwichtig. Ich bin sehr froh über dieses Miteinander.“
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Nach 10 Jahren kann das nicht nur Dechant Siegmund Bulla, sondern die ganze Gemeinde beurteilen und sagen:
„Klaus, es ist sehr gut, dass Du Diakon geworden bist. Gott sei Dank. Es ist sehr gut, was Du alles für uns tust. Dir sei Dank. Du bist ein Schatz und ein Segen für unsere Kirche.“
„Klaus, es ist sehr gut, dass Du Diakon geworden bist. Gott sei Dank. Es ist sehr gut, was Du alles für uns tust. Dir sei Dank. Du bist ein Schatz und ein Segen für unsere Kirche.“
In den teilweise ausgesprochenen, aber auch im Stillen gebeteten Fürbitten wurde für alle noch einmal die Vielfältigkeit der Dienste und Arbeiten sichtbar, in denen Klaus Hartwig tätig ist, denn jeder aus den vielen Gruppen hängte ein Wäschestück auf die quer durch den Altarraum gespannte Leine. Für alle Firmgruppen, den Kinderspielkreis und Kinderchor, den großen Jugendkreis, den Bläserkreis, die Caritasgruppe, die Eine Welt Gruppe, die Gitarrengruppen, die Vorbereitungsgruppe Kindergottesdienst, den Gospelchor, den Pfarrgemeinderat und Vorstand des Pfarrgemeinderates, den Pfarrausschuss, die Arbeiten in und um die Kirche, für die Hochzeiten, Taufen und Sakramentenspendung, den Diakonendienst am Altar, die Feier der Karfreitagsliturgie und die Wortgottesfeiern, das Zeltlager, den Liturgieausschuss und den Dekanatspastoralrat.
Und am Ende waren es 17 Wäschestücke, die jedes für sich eine Gruppe um Klaus Hartwig darstellte.
Und am Ende waren es 17 Wäschestücke, die jedes für sich eine Gruppe um Klaus Hartwig darstellte.
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Der Bläserkreis lies es sich natürlich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Gospelchor diese Messe musikalisch zu begleiten.
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Es war ein Festgottesdienst, der die Herzen ergriff und mit einem brausenden Applaus für Klaus Hartwig und alle Mitwirkenden an diesem Tag endete.
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Beim anschließenden Empfang war der wunderschön geschmückte Pfarrsaal schnell mit vielen Gratulanten gefüllt. Die letzte Firmgruppe hatte sich etwas ganz besonderes überlegt und überraschte ihren Klausi-Mausi mit einer abwechselnd vorgetragenen Rede und den dazu passenden kleinen Geschenken.
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- Fotos von Patrick Ruc -
So dauerte es auch recht lange, bis sich Klaus Hartwig und seine Familie an den extra für sie reservierten Tisch setzen konnten, um gemeinsam mit allen Gästen das leckere Spanferkel und die köstlichen Salate zu genießen.
Klaus, wir freuen uns schon jetzt, auf Dein 20jähriges Diakonjubiläum und danken Dir vor allem dafür, wie Du in dieser Gemeinde lebst und wie Du sie trägst.
Erika Drotschmann
Weitere Fotos zu diesem Jubiläum hier:


















